Hier ein grober Überblick zu verschiedenen Fahrwerksabstimmungen, anhand diverser Bestückungen in einem durchschnittlichen Pkw:
| Fahrwerkstyp | Feder | Stoßdämpfer |
|---|---|---|
| Original (Serie) | 20 | 70 |
| Sportfahrwerk | 30 | 110 |
| Gewindefahrwerk STREET | 50 | 150 |
| Gewindefahrwerk RACE | 60 | 180 |
| Gewindefahrwerk MOTORSPORT | über 70 | über 200 |
Bei leichten oder schweren Fahrzeugen oder bei entsprechender Achsumlenkung ergeben sich andere Werte.
Vorspannfedern haben bei den herkömmlichen Gewindefahrwerken nur den einen Sinn,
die Hauptfeder im Bereich zwischen minimaler und maximaler Tieferlegung unter
Vorspannung zu halten.
Wenn das untere Federteller bei maximaler Tieferlegung ganz nach unten gedreht
ist, steht die Vorspannfeder unter minimaler Spannung.
Bei der Höherlegung erhöht sich der Federdruck bei üblichen Vorspannfedern
je 10 mm um ca. 20 kg. Wenn die Feder vollständig gespannt,
sprich ‚auf Block‘ ist, können bis zu 140 kg auf der Verstellmutter lasten.
Dies erschwert die Verstellung erheblich.
Vorspannfedern mit einer Federrate von ca. 20 Nm/mm, wie sie üblicherweise
eingesetzt werden, beeinflussen das Fahrverhalten nicht, da sie nicht mehr wirksam sind.
Da z. B. auf der Vorderachse mindestens 250 bis 300 kg durch das
Fahrzeugleergewicht auf jeder Feder aufliegen und die Vorspannfeder bereits
bei ca. 140 kg auf Block liegt, hat nur noch die Hauptfeder Einfluß
auf die Federung. Die Vorspannfeder käme erst wieder zum Tragen, wenn das Auto
bzw. die Räder kurz vor dem Abheben sind.